
N2
biologische Vielfalt
Station 5
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Infotext
Die Landwirtschaft verändert natürliche Ökosysteme, denn um Pflanzen anzubauen, müssen Acker und Anbauflächen geschaffen werden. Dies hat direkte und indirekte Auswirkungen auf die Artenvielfalt, also die Vielfalt von Tieren und Pflanzen in der natürlichen Umwelt. Wenn etwa Wälder gerodet werden, um Platz für Felder oder Weideflächen zu schaffen, verlieren natürliche Tier- und Pflanzenarten diese Ressourcen und ihren natürlichen Lebensraum und Nahrung. Tierische Produkte wie Fleisch oder Milch, besonders die Rinderhaltung, sind besonders ressourcenintensiv. Sie benötigen Land und Wasser für die Tierhaltung und Futtermittel, was Entwaldungen und Lebensraumverluste verstärkt. Für Rinderhaltung wird beispielsweise häufig Soja aus Südamerika importiert, was auch dort zu Entwaldungen führt. Gemüse- und Getreidesorten für den direkten menschlichen Verzehr (ohne Tiere als Zwischenwirt) benötigen hingegen weniger Ressourcen. Hinzu kommen sogenannte Monokulturen, die besonders oft in der konventionellen Landwirtschaft vorkom men. Das sind landwirtschaftliche Flächen, auf denen nur eine einzige Pflanzenart angebaut wird. Monokulturen sind zwar effizienter in der Produktion, aber sie reduzieren die Artenvielfalt, da sie kaum Raum für andere Pflanzen und Tiere bieten. Zusätzlich machen sie oft den Einsatz von Pestiziden notwendig, was weitere negative Auswirkungen auf die Artenvielfalt haben kann. Im Vergleich dazu ist die biologische Landwirtschaft dazu verpflichtet, in Kreisläufen zu wirtschaften und Futtermittel weitgehend vor Ort und mit reduzierten Dünge- und Pflanzenschutzmitteln anzubauen.
Quizfrage
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Warum ist die biologische Vielfalt durch intensive Landwirtschaft gefährdet?
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